Erstes Ehemaligentreffen der CuraMed Akutklinik Allgäu
Natur, Bewegung und Begegnung: Beim Waldbaden standen Entschleunigung, Austausch und das Erleben von Gemeinschaft im Mittelpunkt.
Natur, Bewegung und Begegnung: Beim Waldbaden standen Entschleunigung, Austausch und das Erleben von Gemeinschaft im Mittelpunkt.
Mit ihren Begrüßungsworten machten Dr. med. Claudia Plenge und CEO Bernd M. Scheffold deutlich: Gute Therapie endet nicht mit der Entlassung – sie lebt von Verbindung und dem gemeinsamen Weg.
Mit ihren Begrüßungsworten machten Dr. med. Claudia Plenge und CEO Bernd M. Scheffold deutlich: Gute Therapie endet nicht mit der Entlassung – sie lebt von Verbindung und dem gemeinsamen Weg.
Beim gemeinsamen Schreiben und Malen konnten die Teilnehmenden Gedanken, Gefühle und persönliche Entwicklungen auf kreative Weise zum Ausdruck bringen.
Beim gemeinsamen Schreiben und Malen konnten die Teilnehmenden Gedanken, Gefühle und persönliche Entwicklungen auf kreative Weise zum Ausdruck bringen.
Das Ehemaligentreffen zeigte, dass die Verbindungen, die während eines Klinikaufenthalts entstehen, auch über die Entlassung hinaus tragen können.
Das Ehemaligentreffen zeigte, dass die Verbindungen, die während eines Klinikaufenthalts entstehen, auch über die Entlassung hinaus tragen können.
17. Juli 2026

Erstes Ehemaligentreffen der CuraMed Akutklinik Allgäu

CuraMed Akutklinik Allgäu setzt mit ihrem ersten Ehemaligentreffen ein Zeichen für moderne Mental-Health-Versorgung und begleitet ehemalige Patientinnen und Patienten über den Klinikaufenthalt hinaus.

Nach einem Klinikaufenthalt beginnt für viele Menschen die eigentliche Herausforderung. Zurück im Alltag gilt es, während der Therapie erarbeitete Strategien außerhalb des geschützten Rahmens anzuwenden. In dieser Phase braucht es Stabilität, Unterstützung aus dem sozialen Umfeld und die Gewissheit, mit Herausforderungen nicht allein zu sein.

150 ehemalige Patientinnen und Patienten

Aus diesem Grund lud die CuraMed Akutklinik Allgäu ihre ehemaligen Patientinnen und Patienten erstmals zu einem Treffen ein, zudem rund 150 Teilnehmende aus ganz Deutschland anreisten. Nach einem Wiedersehen in der Klinik verbrachten die Teilnehmenden einen Tag auf der Alpe Obere Kalle im Allgäu. Im Mittelpunkt standen neben Begegnungen, gemeinsame Aktivitäten und vor allem der Austausch über die Zeit nach dem Klinikaufenthalt: Was hat im Alltag geholfen? Welche Herausforderungen bestehen weiterhin? Und was braucht es, damit Therapieerfolge Bestand haben? Ergänzt wurde das Programm unter anderem durch einen Vortrag zur Positiven Psychologie, Gesprächsgruppen mit den Therapeutinnen und Therapeuten sowie ein offenes Patientenforum.

„Eine stationäre Behandlung ist ein wichtiger Schritt, aber nicht das Ende des Genesungsprozesses“, sagt Dr. med. Claudia Plenge, Chefärztin der CuraMed Akutklinik Allgäu. „Viele Patientinnen und Patienten stehen nach ihrer Entlassung vor der Herausforderung, das Gelernte dauerhaft in ihren Alltag zu integrieren. Deshalb ist es uns wichtig, über den Klinikaufenthalt hinaus in Kontakt zu bleiben. Und diese Begegnungen bringen auch uns weiter: Die Erfahrungen unserer ehemaligen Patientinnen und Patienten helfen uns, therapeutische Angebote zu erweitern und noch besser auf ihre Bedürfnisse auszurichten.“

Während in der gesundheitspolitischen Diskussion aktuell häufig über begrenzte Ressourcen und Einsparungen gesprochen wird, will CuraMed einen anderen Weg gehen. Vielmehr versteht die Klinik den Übergang zurück in den Alltag als wichtigen Teil des Therapieprozesses. Im Rahmen einer transsektoralen Versorgung wird sichergestellt, dass sich Patientinnen und Patienten auf eine nahtlose Versorgung auch nach der Entlassung verlassen können, ein umfassendes Nachsorgemanagement inklusive. Indem Verbindungen gestärkt und der Übergang erleichtert wird, unterstützen Veranstaltungen wie das Ehemaligentreffen gezielt einen nachhaltigen Alltagstransfer.

Das zeigte sich auch in den Erfahrungen der Teilnehmer an diesem Tag: „Im Alltag ist man auf sich allein gestellt. Umso wertvoller ist es, die Verbindung zu Menschen zu halten, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben“, erklärt ein ehemaliger Patient.

Mental Health langfristig gedacht

„Gute Versorgung endet nicht an der Kliniktür“, betont Bernd M. Scheffold, CEO der CuraMed Kliniken. „Sie zeigt sich auch darin, Beziehungen aufrechtzuerhalten und Menschen auf ihrem weiteren Weg zu begleiten. Wir möchten unseren Patientinnen und Patienten auch nach ihrer Behandlung ein verlässlicher Ansprechpartner bleiben – das ist unser Verständnis von moderner Mental Health.“

Neben dem fachlichen Austausch nutzen viele Teilnehmende den Tag, sich gegenseitig von ihren persönlichen Entwicklungen zu berichten, Erfolge zu teilen und sich über Strategien für den Umgang mit Herausforderungen im Alltag auszutauschen. „Während meines Aufenthalts in der Klinik wurden die Weichen für meinen weiteren Weg gestellt. Heute merke ich, wie viele der erarbeiteten Strategien mich noch immer in meinem Alltag begleiten. Das Wiedersehen mit anderen ehemaligen Patientinnen und Patienten zeigt mir, wie wertvoll diese Verbindungen langfristig sind“, erklärt eine Teilnehmerin, die bereits vor zwei Jahren Patientin in der CuraMed Akutklinik Allgäu war. Die Rückmeldungen aus diesen Gesprächen fließen künftig in die Erweiterung der therapeutischen Arbeit der Klinik ein. Begleitet wurde das Ehemaligentreffen von zahlreichen Mitarbeitenden der CuraMed Akutklinik Allgäu – von den therapeutischen Teams über den Pflegebereich bis hin zu Mitarbeitenden aus Verwaltung und Service. Das gesamte Klinikteam war eingeladen, den Tag gemeinsam mit den ehemaligen Patientinnen und Patienten zu verbringen und den Kontakt auch über den Klinikaufenthalt hinaus zu pflegen.

Mit Veranstaltungen wie dem Ehemaligentreffen unterstreicht die CuraMed Akutklinik Allgäu ihren Anspruch, psychische Gesundheit nachhaltig zu fördern und den Alltagstransfer gezielt zu unterstützen. Denn eine erfolgreiche Behandlung zeigt sich nicht nur während des Klinikaufenthalts, sondern vor allem darin, dass sie auch im Alltag langfristig trägt.

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