Die Körperfokussierte Therapie basiert auf der Annahme, dass Körper und Psyche eine Einheit bilden. Auf dieser Grundlage ermöglicht sie es, unbewusste psychische Prozesse aufzudecken. Im Mittelpunkt steht dabei stets das körperliche Erleben und die zugehörige Erfahrung damit.
Mit dem Fachbereich osteopathische Medizin verfügt unser Haus über besondere Kompetenz im Erkennen und Behandeln speziell der biopsychophysischen Interaktionen eines psychosomatischen Leidens. In der Therapie werden vor allem die Selbstheilungskräfte des Körpers gezielt unterstützt. Wichtige Besonderheit: Statt nur einzelne Symptome beziehungsweise Körperregionen anzugehen, ist hier die Behandlung des ganzen Menschen im Fokus.
Am Anfang steht dabei immer eine ganzheitliche Anamnese. Beginnend mit den aktuellen Beschwerden werden auch erlittene oder noch vorhandene weiteren Erkrankungen sowie psychische und physische Traumata besprochen. Im Anschluss erfolgt eine gründliche Untersuchung sowohl der Körperregion, die aktuell Beschwerden verursacht, als auch des gesamten Körpers. Auf diese Weise erhält der behandelnde Osteopath ein ganzheitliches Gesamtbild über vorhandene Funktionsstörungen. Dieses bildet die Grundlage für die folgende Behandlung, welche in Form sanfter Berührungen die entsprechenden Zonen und Regionen immer wieder aktiviert, um innere Spannungen abzubauen und Selbstheilungskräfte anzuregen.
Darüber hinaus liefert die Osteopathie regelmäßig wertvolle Impulse, um auf körperlicher Ebene geistig-seelische Heilungsprozesse positiv zu beeinflussen.
Die Physiotherapie vereint mehrere Formen aktiver und passiver Bewegungstherapie. Immer geht es darum, Bewegungs- und Funktionseinschränkungen auf körperlicher Ebene oder auch bewegungsbedingte Schmerzen gezielt anzugehen und bestmöglich zu reduzieren oder komplett aufzulösen.
Alle Behandlungen sind dabei stets an die jeweiligen anatomischen und physiologischen Voraussetzungen und Gegebenheiten des Patienten angepasst. Auch die persönliche Motivation und die individuellen Neigungen oder Abneigungen werden berücksichtigt.
Ein wertvoller Nebeneffekt gerade dieser Therapie ist, dass Patienten in der Regel ein vertieftes oder auch völlig neues Verständnis für physische Funktionen und Abläufe im eigenen Körper erlangen. Nicht selten motiviert dies zu einem besseren Umgang mit sich selbst, etwa in Form von mehr bewusster Bewegung und körperlicher Aktivität im Alltag.
Qigong ist eine traditionelle asiatische Heilgymnastik und Bewegungslehre. Sie ermöglicht uns, wieder ganz in unsere Ruhe und in unsere Kraft zu kommen.
Was Qigong dabei so attraktiv macht, ist seine einzigartige Kombination aus Ruhe und Bewegung. Beweglichkeit und Spannkraft des Körpers werden auf diese Weise ebenso sanft wie nachhaltig gefördert. Gleichzeitig entsteht eine angenehm heilende Wirkung auf Körper, Psyche und Geist.
Therapeutisches Bogenschießen verankert uns in unserer Präsenz und unserem achtsamen Gegenwärtigsein. Gleichzeitig verbindet es uns mit unseren wehrhaften und offensiven Kräften.
Im Speziellen geht es bei dieser Therapieform darum, all die vielfältigen Körperprozesse zu erkennen und wahrzunehmen, die sich während des Schießens abspielen. Unter anderem schult das therapeutische Bogenschießen auf diese Weise einen angemessenen Umgang mit Aggression, das Übernehmen von Verantwortung oder auch das bewusste Atmen – und ist damit ein gutes Beispiel dafür, wie kraft- und freudvoll Psychotherapie sein kann.
Für viele ist sie eine Entdeckung für sich: die fünf Meter hohe Kletterwand in unserer klinikeigenen Kletterhalle.
Unter therapeutischer Anleitung können Sie hier sowohl erfahren, was es ausmacht, von einer Klettergruppe unterstützt zu werden, als auch, welche Freude es sein kann, den eigenen Mut wieder zu erleben und in das eigene Selbst zu integrieren.
Diese Therapieform zählt zu den effektivsten Möglichkeiten, Menschen aus einem Tief zu holen und in ihrem Selbstwert zu stärken. Vor diesem Hintergrund bietet sie sich sowohl bei Depressionen oder Überforderung an als auch angesichts von Verhaltensauffälligkeiten oder Angstzuständen.
Besonders wertvoll ist Therapeutisches Boxen unter anderem dadurch, dass Patienten hier leichter Zugang zu ihren Emotionen finden – insbesondere zu (oft lange unterdrückter und angestauter) Wut.
Ebenso trainiert es das Setzen von Grenzen beziehungsweise die Fähigkeit, angemessen und kraftvoll Nein zu sagen. Zu den weiteren Qualitäten beziehungsweise Chancen dieser Therapieform zählt eine verbesserte Körperwahrnehmung – etwa in Form eines neuen Bewusstseins für die Fähigkeit, bei äußerem Druck im wahrsten Sinne des Wortes Stand zu halten.
Das so genannte fasziale Bindegewebe – kurz Faszien – bildet eine elastische Grundmatrix des Lebendigen, die räumlich zugleich trennend und formgebend wirkt. Es sorgt nicht nur für Stabilität und Beweglichkeit, sondern dient auch dem Lymphtransport und der Kommunikation zwischen Muskeln, Sehnen und Nerven.
Sowohl aufgrund von Be- und Überlastungen als auch durch andauernde Fehlhaltungen, Bewegungsmangel oder Stress sind bei vielen Menschen die Faszien spürbar in Mitleidenschaft gezogen. Genau hier setzt unser klinikeigenes Faszien-Training an. Es unterstützt und fördert gezielt die vielseitigen Funktionen der Faszien wie Formen, Bewegen, Kommunizieren und Versorgen. Hierzu werden vor allem die großen faszialen Züge – Rücken-, Front-, Seitliche und Spirallinie – trainiert, um mehr Stabilität und Beweglichkeit des Rumpfes zu erreichen.
Dynamische Übungen wie Springen, Schwünge und Federn verbessern gleichzeitig die Fähigkeit der Faszien, mechanische Energie zu speichern und in kinetische Energie umzuwandeln. Unter Verwendung von Faszienbällen und Faszienrollen wird außerdem der Flüssigkeitsaustausch sowie die Versorgung der Faszien mit Nährstoffen unterstützt.
In einer Craniosakralbehandlung wird auf sanfte Weise von außen mit ausgewählten Körperregionen Kontakt aufgenommen – Hirn- und Rückenmarkshäuten, Nervensystem, Knochen sowie Muskeln und Bindegewebe. Sie wirkt gleichermaßen entspannend und beruhigend als auch aktivierend.
Konkret setzen unsere Therapeuten dabei sanfte und behutsame Zug- und Druckgriffe ein. Was diese Therapieform übrigens zusätzlich so interessant macht, ist ihr Potenzial, gleichzeitig die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und zu stärken.
Völlig zu Recht zählt das aus Indien stammende Yoga heute in der westlichen Welt zu einer der populärsten Möglichkeiten, Körper, Geist und Seele gleichermaßen Gutes zu tun. Im Gegensatz zu klassischer Fitness werden die einzelnen Übungen und Bewegungen dabei stets langsam sowie mit hoher Achtsamkeit und Konzentration ausgeführt. Eine besondere Rolle spielt die Atmung, die stets intensive Wahrnehmung genießt.
Viele Menschen schätzen an Yoga auch den Wegfall des sonst so häufigen Leistungsdrucks. Jeder führt die Übungen einfach nach bestem Wissen und momentanem Können aus – im Bewusstsein, dass sich die eigenen Fähigkeiten bei regelmäßiger Praxis quasi von allein weiterentwickeln. Somit sind auch Anfänger von Beginn an voll dabei. Gerade ihnen gegenüber achten wir zudem darauf, Yoga so zu vermitteln, dass es problemlos in den späteren Lebensalltag integriert werden kann.
Das Lymphgefäßsystem zählt zu den wichtigsten Transportsystemen des menschlichen Körpers. Es spielt insbesondere für das Immunsystem eine wichtige Rolle. Vor allem nach einer Tumorbehandlung, einer Operation oder aufgrund eines Lymphknotens kann es hier zu Behinderungen des Lymphabflusses kommen. Diese werden mittels einer Lymphdrainage behandelt.
Hierbei handelt es sich um eine spezielle Art der medizinischen Massage, bei welcher sanfte Grifftechniken das Gewebe wieder weicher und elastischer machen und den Transport der Lymphflüssigkeit anregen. Unter anderem werden dadurch die ansonsten häufig zu beobachtenden Hautschwellungen vermieden beziehungsweise können erfolgreich reduziert werden.
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